Über mich

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Wer bin ich?
Gute Frage, das versuche ich immer mal wieder herauszufinden, mal hab ich Erfolg und dann wieder bin ich völlig ratlos 🙂
Ok, aber vielleicht das Essentielle:
Mama von 3 Kindern, 2 Mädels  und einem Jungen.

Kreativ bin ich seit ich zurückdenken kann.
Von meine Oma und Urgroßmutter habe ich das Stricken, Häkeln, Nähen, Knüpfen und Sticken, gelernt, von meinem Papa die Arbeit mit Holz und Ton, und durch meine Kunstlehrerin habe ich verschiedene Möglichkeiten kennengelernt mich kreativ auszudrücken. Später auf der FOS für Gestaltung hab ich gemerkt, das Kunst manchmal ziemlich sinnfrei sein kann und malen nach Thema und Technikvorgabe so überhaupt nicht meins ist.

Doch was ist meins?
Dafür möchte hier gerne mein Eingangsposting zitieren:

Kreativität.
Eine Notwendigkeit in meinem Leben.
Etwas das mich erfüllt, das mir Ruhe gibt, mir Zugang zu meinem Innersten schenkt.
Es ist für mich eine Möglichkeit abzuschalten, mir Raum zu verschaffen, Dinge von einer anderen Seite zu betrachten, spontan zu sein und das zu tun was ich möchte.
Eine Ausdrucksform, Lebensinhalt und Sinn, einfach Alles.
Mich hat letzthin ein Freund gefragt: Wenn jemand dir ein paar Millionen geben würde, mit der Bedingung nicht mehr kreativ zu sein, würdest Du das machen.
Überlegen brauchte ich für die Antwort nicht, da kam ganz spontan ein: NEIN!
Denn das könnte ich gar nicht und halte es auch für gänzlich unmöglich, denn man kann nicht, nicht kreativ sein.
In den letzten Jahren, stand ich mit meiner Kreativität so manches mal auf Kriegsfuß, nicht unbedingt, weil ich keine Ideen hatte, sondern weil ich mir selbst im Weg stand.
Denn leider habe ich einen gewissen Hang zum Perfektionismus, die Vorstellung alles müsse perfekt sein, ist in der Kreativität mehr als hinderlich, denn was ich damals noch nicht gesehen habe, aber heute weiß, alles ist perfekt genau so wie es ist, oder vielleicht eher: es gibt gar nicht das perfekte Stück.
Kunst liegt im Auge des Betrachters und was dem einen gefällt, das missfällt dem anderen.
Also wozu sich Druck machen, man kann es nie allen recht machen.
Zumal ich auch das Problem habe, sehr launisch zu sein, was mir an dem einen Tag gefällt, kann ich am nächsten schon ganz furchtbar finden und umgekehrt.
Zufriedengeben mit dem was man geleistet hat und einfach nur mal machen ohne nachzudenken, das musste ich lernen.
Einfach loslegen ohne alles geplant zu haben, Dinge sich entwickeln lassen, erlauben das zu sein was sie gerade wollen, ist mir wahnsinnig schwer gefallen, aber jetzt ein Kernpunkt meines kreativen Schaffens.
Dinge nicht zu ernst und streng zu nehmen, sondern so anzunehmen wie es kommt und das beste daraus machen!

Dabei mache ich so einiges, es gibt kaum etwas das ich nicht schon ausprobiert hätte, sei es wie oben erwähnt, alle möglichen Handarbeitstechniken, oder Seidenmalerei, Glas- und Porzellanmalerei, Filzen, Serviettentechnik, Blumenstecken/binden, Stempeln, Gießen, Fimo und alle möglichen anderen Basteleien.
Vor 10 Jahren habe ich mit dem Glasperlendrehen angefangen und war sofort Feuer & Flamme, musste dieses wunderbare Hobby aber aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Ich brauche die Abwechslung , muss mich immer wieder ausprobieren können und neues entdecken. Gerne kombiniere ich auch verschiedene Dinge miteinander und schaue was sich ergibt.
Doch Kern meines kreativen Schaffens, sind das Seife sieden, die Naturkosmetik, Spinnen (am Spinnrad und auch so 🙂 ), Stricken, Häkeln, Wolle färben, Zeichnen/Malen.

Puh, dass war eine ganze Menge und ich bedanke mich, das ihr bis hier durchgehalten habt.

Liebe, nette und schaffende Grüße
Eure Bianca